Dummheit Nummer 1:
Wie man 5000 Tauwürmer bei Ebay kauft, und meint man kann sie im Keller in der selbstgebauten Wurmfarm verstecken, ohne dass die Eltern etwas merken!
Eskalationsfaktor: sehr hoch :D
Spaßfaktor: geringer als erwartet
Spaßfaktor 10 Jahre später: enorm!
Dummheit Nummer 2:
Eine kleine Au in Unewatt bei Langballig in ihrem Lauf verfolgen bis zur Ostsee, weil man glaubt sie könnte irgendwo doch tiefer sein als 10 cm.
Zeitaufwand: etwa 12 Stunden
Gepäck: ALLES was man zum angeln hat, um für jede Situation gewappnet zu sein.
Kuhkontakte: einige
Fische: 0
Selbstzerstörung Nummer 1:
Bei Orkan auf einem Kutter:
Morgens 7 Uhr im Hafen von Bordesholm. Der Kapitän verkündet dass wir nicht auslaufen können, aufgrund zu starken Windes. 7:30 Uhr Abfahrt nach längerer Beratung.
Was folgt sind die schlimmsten 10 Stunden meines Lebens. Todesangst wird nach einiger Zeit egal, weil man sich sicher ist, das Ufer nichtmehr lebend zu erreichen. Während Johnny, Peter und ich leise wimmernd mit dem Kopf auf dem Tisch dem schnellen Tod entgegensehnen schafft es nur Seppel für etwa 10 Minuten die Rute ins Wasser zu halten.
Gardinen Parallel zum Schiffsboden lassen das Wetter nicht sympathischer werden und so beschließen wir, nie wieder ein Schiff zu betreten, welches wir nicht selbst steuern :)
Pfingsten 2003 oder Der Angelhaken in der Lippe:
Am Südensee in Sörup wollen wir unsere Pfingstferien verbringen. Wir sind etwa 5-6 Jungs um die 14 und geplant waren 4 Tage Ansitzangeln.
An Tag 3 ohne nennenswerten Fang abgesehen von einigen Rotaugen und Brassen holt Johnny mit der Grundrute zum Gewaltwurf aus und hakt auch prompt und sicher im Mundwinkel. Nur leider hat es nicht den Fisch sondern mich erwischt, so dass ich einen superscharfen 6er Goldhaken im Mund hängen habe. Johnny lässt die Rute fallen, was nicht unbedingt zur Genesung beiträgt und ein Russe erscheint aus dem nichts, welcher ohne zu fragen helfen möchte und wie ein bekloppter anfängt an meiner Lippe zu zerren. Nachdem wir ihn zum Glück verscheucht haben gehen wir also zum DLRG Stand des Freibades und die Jungs rufen einen Krankenwagen und meine Eltern.
Mein Vater (Zahnarzt) erscheint etwa 4 Minuten nach dem Krankenwagen, als ich schon sicher verpackt auf einer Liege Richtung Auto gerollt werde:
" NIX! Der Junge muss da wieder raus! Der ist Privatversichert! Das mach ich selbst!".
Verdutzte Blicke des Arztes folgen.
Nach einigem Hin und her wird meinem Vater dann doch die nötige Kompetenz angerechnet, das Problem selbstständig zu lösen und wir fahren in seine Praxis.
Wieder eine Geschichte mehr zu erzählen ;)
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